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Umsetzungsphase Drucken

In der Umsetzungsphase achte ich darauf, dass sowohl die belasteten Beziehungen geklärt werden, als auch die Einflussfaktoren, die dazu geführt haben, hinterfragt werden. Meist ergeben sich daraus Massnahmen im Bereich der Organisationsentwicklung, Klärung der Strukturen, der Rollen, der Prozesse, der Strategie usw.
Typische Interventionen sind Methoden aus der Teamentwicklung, der Mediation, der Moderation oder des Einzelcoachings. Analog zu einem Heilungsprozess bei einer Krankheit, werden erst die akuten Symptome behandelt, also diejenigen Konflikte, welche an der Oberfläche sichtbar sind und eine Deeskalation benötigen. Anschliessend wird das Umfeld deeskaliert und zum Schluss werden die Selbstheilungskräfte der Organisation gestärkt. Die Interventionen werden in enger Abstimmung mit den Führungskräften durchgeführt. Damit sich nachhaltig in der Organisation etwas verbessert, müssen die Führungskräfte im Anschluss die Vorschläge, Vereinbarungen, Wünsche, (mögliche Outputs aus Workshops) in ihren Führungsalltag übernehmen und daran weiterarbeiten.

Sind Konflikte Team- Abteilungs- oder Bereichsübergreifend, so ist es hilfreich, Mitarbeiter, welche nicht stark involviert sind, aus allen betroffenen Parteien, als „Temperaturfühler“ des Konflikts einzusetzen. In regelmässigen Abständen treffen sich diese sogenannten Resonanzgruppen, um sich über die aktuelle Situation auszutauschen. Dies dient dem Konflikthelfer sowohl dazu, die aktuelle Situation und die Wirkung von Interventionen abzuschätzen, als auch geplante Interventionen im Vorfeld zu besprechen.

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